Ich ruf zu dir

Ich bin wie Seide in deinem Nacken. Der Hauch meines Atems lässt dich meine Präsenz spüren, die wie Kondenswasser den Spiegel deines Badezimmers benetzt. Klar wie Morgentau lasse ich mich, gleich Spinnweben über den Waldboden zart, auf den Härchen deiner Arme nieder. Und mit der Stille einer Schneeflocke gleite ich auf deine Haut, bedecke dich mehr und mehr. Du kannst mich weder sehen noch anfassen, doch ich berühre dich auch jenseits deiner Gedanken.

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