Dünnes Glas,  Poesie

LOTUSREGEN

LOTUSREGEN 

Wie deine Blässe mich berührte,
als du in mein Leben tratst.
Mich gefangen nahmst, verzehrtest
und meine Glut zum Feuer machtest.

Deine Unschuld mich verführte,
nicht nach dem Warum gefragt.
Dein Mund, das Tor zu deinem Garten.
So dünn dein Glas nicht zu erwarten.

Könnt mein Haupt in deinem Schoße ruhen,
bis mein Leid der Freude weiche.
Wie man´s nur zu träumen wage,
dein Herz für immer das meine jage.

Bis alles Blut und Seelenschnitte,
genäht, geheilt, verflüchtigt sind.
Weil unsre Samen zu Blumen werden.
Auf immer Lotusblütenleben färben.

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